Was ist die Oxyvenierungstherapie?
Sauerstoff ist eine wesentliche Grundlage unseres Zellstoffwechsels und unserer Energiegewinnung. Bei der Oxyvenierungstherapie werden kleinste Mengen medizinischen Sauerstoffs langsam und kontrolliert direkt in eine Vene gegeben. Das in den 1950er-Jahren von Dr. Regelsberger entwickelte Verfahren gehört zur Erfahrungs- und Regulationsmedizin.
Wie es wirken soll
Die Behandlung soll körpereigene Regulationsprozesse anregen und insbesondere die Mikrozirkulation, den Stoffwechsel und entzündliche Vorgänge positiv beeinflussen. Damit kann sie ein wertvoller Bestandteil einer ganzheitlichen Therapie sein – insbesondere mit Blick auf Regeneration, Leistungsfähigkeit und gesundes Älterwerden. Die Oxyvenierung gehört zur Erfahrungsmedizin; ihre Wirkung ist wissenschaftlich noch nicht für alle genannten Anwendungsbereiche abschließend belegt.
Wann setzen wir die Oxyvenierung ein?
Nach sorgfältiger ärztlicher Prüfung setzen wir die Oxyvenierung begleitend unter anderem ein bei:
- Chronischer Müdigkeit und Erschöpfung
- Verminderter körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit
- Wiederkehrenden entzündlichen Beschwerden
- Durchblutungs- und Mikrozirkulationsstörungen
- Anhaltenden Beschwerden nach Infekten
- Schlafstörungen und allgemeiner Regenerationsschwäche
- Beschwerden im Rahmen von Long Covid, Post Covid oder Post-Vac
- Dem Wunsch nach Unterstützung von Stoffwechsel, Zellfunktion und gesundem Älterwerden
Ob die Behandlung für Sie geeignet ist, klären wir nach einer ausführlichen Anamnese und ärztlichen Untersuchung persönlich mit Ihnen.
Wie läuft die Behandlung ab?
Der medizinische Sauerstoff wird über eine sehr dünne Infusionsnadel langsam und exakt dosiert in die Vene geleitet. Die Sauerstoffmenge wird während der Behandlungsserie vorsichtig gesteigert und individuell angepasst. Eine Sitzung dauert in der Regel etwa 15 bis 30 Minuten, gefolgt von einer kurzen Ruhephase. Für einen nachhaltigen Regulationsreiz wird die Therapie meist als Serie über mehrere Wochen durchgeführt. Sie ersetzt keine notwendige schulmedizinische Behandlung, lässt sich aber sinnvoll mit weiteren Verfahren wie der orthomolekularen Medizin, der bioidentischen Hormontherapie, dem Höhentraining oder einer gezielten Darmtherapie kombinieren.